Arnimallee

Arnimallee
Foto: Uwca (CC BY-SA 3.0)
Die Arnimallee ist eine bedeutende Straße im Berliner Stadtteil Dahlem, die sich von der Königin-Luise-Straße bis zur Fabeckstraße erstreckt. Ihr Bau begann im Jahr 1908, initiiert durch eine Kommission, die die damals landwirtschaftlich genutzte Domäne Dahlem aufteilte. Zunächst entstand hier ein Villenviertel, das von der architektonischen Vielfalt und dem städtischen Leben des frühen 20. Jahrhunderts geprägt ist. Ursprünglich wurde die Arnimallee als Arnimstraße benannt, bevor sie in Arnimallee umbenannt wurde, wahrscheinlich zu Ehren des preußischen Ministers Bernd von Arnim-Criewen. Während des 20. Jahrhunderts blieb die Straße ein wichtiger Wohnstandort im Grünen, und nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die neugegründete Freie Universität nahezu alle angrenzenden Grundstücke. Heute ist die Arnimallee Teil des Universitätsviertels und beherbergt verschiedene Fakultäten und Institute, darunter das Institut für Mathematik und mehrere Villen, die von der Universität genutzt werden. Die Arnimallee steht sowohl für die städtebauliche Entwicklung Berlins als auch für die architektonischen Stile dieser Zeit und bildet somit ein bedeutendes Kulturdenkmal im Bezirk Steglitz-Zehlendorf.
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