Bundesallee (Berlin)
Foto: Sebastian Rittau
(CC BY 4.0)
Die Bundesallee, vor 1950 als Kaiserallee bekannt, ist eine bedeutende Verkehrsader in Berlin, die die Ortsteile Wilmersdorf und Friedenau miteinander verbindet. Sie erstreckt sich über eine Länge von etwa 3,7 Kilometern und spielt eine zentrale Rolle im innerstädtischen Verkehr.
Der Straßenverlauf erfolgt in Nord-Süd-Richtung und beginnt an der Grenze zu Charlottenburg, wo die Bundesallee die Joachimsthaler Straße fortsetzt. Ein markantes städtebauliches Merkmal ist die sogenannte Carstenn-Figur, bei der die Bundesallee das Zentrum eines ovalen Straßenzugs bildet, der von mehreren Plätzen eingefasst ist.
Die Kaiserstraße wurde zwischen 1872 und 1874 angelegt, um Charlottenburg mit den sich entwickelnden Stadtteilen Wilmersdorf und Groß-Lichterfelde zu verbinden. 1950 wurde die Straße umbenannt, als die Bundesallee im Rahmen ihrer Bedeutung für die neue Bundesrepublik umgestaltet wurde.
Die Bundesallee wird auf ihrer gesamten Länge von der U-Bahn-Linie U9 unterfahren, die an mehreren Bahnhöfen entlang der Straße hält. Diese Verkehrsanbindung stellt sicher, dass die Bundesallee auch heute ein essentielles Element der Berliner Infrastruktur ist.
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