Burgstraße (Berlin)
Foto: Ahim1947
(CC BY 3.0)
Die Burgstraße ist eine der ältesten Straßen Berlins und befindet sich im historischen Ortsteil Mitte. Mit einer Länge von 180 Metern wurde sie seit Ende des 17. Jahrhunderts nach der kurfürstlichen Burg benannt, die am gegenüberliegenden Spreeufer lag. Der Verlauf der Burgstraße beginnt an der Stadtbahntrasse im Norden und verläuft bis zur Anna-Louisa-Karsch-Straße an der Friedrichsbrücke.
Historisch gesehen war dieser Straßenzug im Mittelalter am Ostufer der Spree ein wichtiger Verkehrsweg und erstreckte sich vom heutigen Standort der Friedrichsbrücke bis zur Rathausbrücke. Die Burgstraße erlebte im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Entwicklungen, darunter den Bau des Palais des Grafen Johann Kasimir Kolbe von Wartenberg und die Gründung einer militärischen Ausbildungsstätte durch Friedrich II. im Jahr 1765.
Im 19. Jahrhundert war die Burgstraße bekannt für ihre Hotels und diente als wichtiges Geschäftsviertel der Berliner Altstadt. Die Umgebung war geprägt von bedeutenden Gebäuden und Einrichtungen, bevor die meisten davon während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurden. Heutzutage zeugt die Burgstraße von der architektonischen und kulturellen Entwicklung Berlins und bleibt ein wichtiger Teil der Stadtgeschichte.
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