Falkenberger Chaussee

Falkenberger Chaussee
Foto: Lotse (CC BY-SA 3.0)
Die Falkenberger Chaussee ist eine wichtige vierspurige Straße im Berliner Bezirk Lichtenberg, die auf das frühe 19. Jahrhundert zurückgeht. Sie verbindet die Ortsteile Alt- und Neu-Hohenschönhausen und trägt ihren Namen vom ehemaligen Dorf Falkenberg. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung dieser Straße während der Zeit der DDR. In den 1960er Jahren beschloss die Regierung den Bau eines neuen Wohnviertels in den umliegenden Dörfern, was eine Erweiterung der Straße und die Integration von Straßenbahngleisen erforderte. Diese infrastrukturellen Veränderungen hatten erheblichen Einfluss auf die städtebauliche Entwicklung der Region. An der Falkenberger Chaussee befinden sich zudem einige bemerkenswerte Bauwerke, darunter das Linden-Center und eine moderne Kirche zu Wartenberg. Ein historisches Wahrzeichen ist der preußische Meilenstein mit der Aufschrift „Eine Meile bis Berlin“, der seit 1991 als Denkmal des Monats ausgezeichnet wurde. Heute bleibt die Falkenberger Chaussee ein zentraler Verkehrsweg und ein Beispiel für die städtische Entwicklung in Berlin während der DDR-Zeit.
denkmal ddr-architektur stadtgeschichte wiederaufbau