Frankfurter Allee
Foto: De-okin (talk) 16:45, 28 May 2009 (UTC)
(CC BY-SA 3.0)
Die Frankfurter Allee zählt zu den ältesten Verkehrswegen Berlins und stellt die Verlängerung der Karl-Marx-Allee in Richtung Frankfurt (Oder) dar. Mit einer Länge von etwa 3,6 Kilometern verläuft sie durch die Ortsteile Friedrichshain und Lichtenberg und bildet einen zentralen Bestandteil des öffentlichen Verkehrsnetzes.
Die Straße wurde im Jahr 1708 als Heerweg von Markgraf Albrecht Friedrich von Brandenburg-Schwedt angelegt. Ab 1824 bezeichnete man sie als Frankfurter Chaussee, bevor sie 1872 in Frankfurter Allee umbenannt wurde. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg erlebte die Allee in den 1950er Jahren umfangreiche Erneuerungen. Dabei entstanden zahlreiche neue Wohnbauten sowie der prunkvolle Boulevard Stalinallee.
Architektonisch verbindet die Frankfurter Allee verschiedene Stile, von historischen Bauten des frühen 20. Jahrhunderts bis zu den Modernisierungen aus der Nachkriegszeit. Bedeutende Querstraßen und U-Bahn-Stationen prägen die Verkehrsstruktur der Allee, die durch ihre hohe Frequentierung und zentrale Lage bemerkenswert ist.
Insgesamt reflektiert die Frankfurter Allee die dynamische Entwicklung Berlins und verdeutlicht die Verbindung von Tradition und Moderne in der Stadt.
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