Gedenkstätte Plötzensee
Die Gedenkstätte Plötzensee befindet sich am Rande der Justizvollzugsanstalt Plötzensee im Berliner Ortsteil Charlottenburg-Nord. Sie wurde 1952 vom Land Berlin eingeweiht, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Ursprünglich war das Strafgefängnis Plötzensee von 1868 bis 1879 erbaut worden und diente während des NS-Regimes nicht nur der Strafvollstreckung, sondern auch als zentrale Hinrichtungsstätte. Über 2800 Todesurteile wurden hier vollstreckt, darunter an politischen Widerstandskämpfern wie Mitgliedern der „Roten Kapelle“ und weiteren Verurteilten.
Die Gestaltung der Gedenkstätte zielt darauf ab, die Besucher zum Nachdenken über die Geschichte der politischen Verfolgung anzuregen und Aufklärung zu bieten. Die Gedenkstätte Plötzensee ist somit ein wichtiger Ort des Erinnerns und ein Mahnmal gegen das Vergessen. Sie fördert die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus und das Engagement für eine kontinuierliche Erinnerungs- und Aufklärungsarbeit.
Insgesamt stellt die Gedenkstätte einen bedeutenden Ort dar, der nicht nur die Vergangenheit reflektiert, sondern auch die gesellschaftliche Verantwortung im Umgang mit solchen historischen Verbrechen betont.
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