Helenenhof (Berlin)
Der Helenenhof ist eine denkmalgeschützte Wohnanlage im Berliner Ortsteil Friedrichshain. Die Siedlung, erbaut zwischen 1904 und 1906 von Erich Köhn, besteht aus 507 Wohneinheiten und ist zwischen der Gryphius- und der Holteistraße gelegen. Sie repräsentiert die klassische Wohnkultur im Stadtteil und zeichnet sich durch ihre fünfgeschossigen Wohnhäuser aus, die in zwei Abschnitten errichtet wurden.
Die Bauweise zeigt eine charakteristische architektonische Vielfalt, mit Balkonen, großen Erkern und unterschiedlichen Firsthöhen, die um mehrere parkähnliche Innenhöfe gruppiert sind. Der Helenenhof wurde nach Helene von Budde benannt, die während der Grundsteinlegung anwesend war. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges wurde die Anlage teilweise stark beschädigt, jedoch im Rahmen umfangreicher Sanierungsmaßnahmen von 1994 bis 1998 wiederhergestellt.
Der Helenenhof steht nicht nur als Beispiel für die Reformbestrebungen im Berliner Wohnungsbau der Kaiserzeit, sondern ist auch eine bedeutende kulturelle Errungenschaft für die Stadt. Sie trägt dazu bei, die architektonische Vielfalt Berlins zu bewahren.
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