Karl-Liebknecht-Straße (Berlin)
Foto: Horst Sturm
(CC BY-SA 3.0 de)
Die Karl-Liebknecht-Straße ist eine bedeutende Verkehrsstraße im Berliner Stadtteil Mitte, die am Berliner Dom beginnt und in nordöstlicher Richtung bis zur Prenzlauer Allee verläuft. Mit einer Länge von mehr als 1,2 Kilometern verbindet sie zentrale Punkte der Berliner Innenstadt, insbesondere den Alexanderplatz.
Die Straße wurde ursprünglich 1946 nach Karl Liebknecht, einem wichtigen Revolutionär der Weimarer Republik, benannt. Ihr Verlauf ist durch markante Bauwerke geprägt, darunter das Marx-Engels-Forum, das CityQuartier DomAquarée und die St. Marienkirche, die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Zudem verläuft sie nahe dem Berliner Fernsehturm und dem bekannten Neptunbrunnen.
Die Karl-Liebknecht-Straße spielt eine entscheidende Rolle im öffentlichen Nahverkehr und ist auf ihrer gesamten Länge sechsstreifig ausgebaut. Historisch war sie eine wichtige Verkehrsroute, die viele bauliche Veränderungen und eine Umgestaltung in den 1960er Jahren erlebte, um den Bedürfnissen einer wachsenden Stadt gerecht zu werden.
Insgesamt ist die Karl-Liebknecht-Straße nicht nur ein zentraler Verkehrsweg, sondern auch ein Ort, der die politische und architektonische Geschichte Berlins widerspiegelt.
kriegsgeschichte
gedenkort
stadtgeschichte
modernismus
revolutionsgeschichte