Königstor (Berlin)
Das Königstor in Berlin ist eine historische Ortsbezeichnung, die auf zwei Stadttore zurückgeht: Das erste entstand im 18. Jahrhundert als Teil der Festungsanlage Berlins, während das zweite Tor im 19. Jahrhundert zur Berliner Zollmauer gehörte.
Das erste Stadttor, früher als Oderberger Tor bekannt, wurde nach 1701, als Friedrich I. feierlich in Berlin einzog, in Königstor umbenannt. Es lag nahezu an der Stelle des heutigen Alexanderplatzes und wurde ein wesentliches Element der Berliner Stadtbefestigung.
Mit dem Wachstum der Stadt und dem Bau einer neuen Zollmauer zwischen 1734 und 1737, zu der das Königstor ebenfalls gehörte, verlor die alte Stadtbefestigung schnell an Bedeutung. Letztendlich wurde das Königstor 1866 abgerissen.
Heute erinnert der Platz am Königstor, der zwischen 1910 und 1914 offiziell benannt wurde, noch an diese historische Stätte. Ein Denkmal für Hauptmann Alexander von Blomberg wurde dort im Jahr 1913 errichtet. Die Entwicklung dieses Ortes zeigt die militärische und städtische Evolution Berlins über zwei Jahrhunderte hinweg.
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