Krausnickstraße

Krausnickstraße
Foto: Jörg Zägel (CC BY-SA 3.0)
Die Krausnickstraße ist eine kurze Wohngebietsstraße in der Spandauer Vorstadt im Berliner Ortsteil Mitte. Sie wurde im 19. Jahrhundert angelegt und erhielt ihren Namen am 7. Oktober 1861 nach Heinrich Wilhelm Krausnick, der von 1834 bis 1849 Berliner Oberbürgermeister war. Diese Straße ist ein bedeutendes historisches Element des Stadtteils und spiegelt die städtebauliche Entwicklung dieser Zeit wider. Die Krausnickstraße verbindet die Oranienburger Straße mit der Großen Hamburger Straße und hat in der Mitte eine Biegung, an der sie ihre Richtung ändert. Die Wohnhäuser entlang der Straße umschließen den Krausnickpark, der gärtnerisch neu gestaltet wurde. Ursprünglich diente die Gegend als Wohnraum für Familien der Hofbediensteten des nahegelegenen Schlosses Monbijou. In der Krausnickstraße befinden sich einige Geschäfte, darunter Cafés und ein Suppenrestaurant. Von besonderem kulturellem Interesse sind die Gedenktafel an die erste deutsche Rabbinerin Regina Jonas und das Ramones Museum, das an die gleichnamige Punkband erinnert. In der Nähe stehen die Neue Synagoge und der Monbijoupark, der ein beliebter Ort für Veranstaltungen ist. Die Krausnickstraße stellt somit nicht nur eine Verbindung zweier wichtiger Straßen dar, sondern ist auch ein Beispiel für die städtebauliche Umgestaltung Berlins und die Geschichte des Stadtteils.
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