Landsberger Allee

Landsberger Allee
Foto: Jochen Teufel (CC BY-SA 3.0)
Die Landsberger Allee ist eine der längsten Straßen Berlins und erstreckt sich über elf Kilometer durch die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf. Sie fungiert als eine der Hauptverkehrsadern der östlichen Bezirke und hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem wichtigen Teil der städtischen Infrastruktur entwickelt. Historisch war die Landsberger Allee bereits im Mittelalter ein bedeutender Fernverkehrsweg und folgte dem Verlauf der früheren Landsberger Straße, die vom Alexanderplatz bis zum Landsberger Tor führte. 1950 wurde der Straßenzug zur Leninallee umbenannt und behielt diesen Namen bis zur Wiedervereinigung. Seit 1992 trägt die Straße wieder den Namen Landsberger Allee. Der Verlauf der Allee beginnt am Platz der Vereinten Nationen und führt in nordöstlicher Richtung, wo sie mehrere wichtige Kreuzungen mit anderen Straßen aufweist. Auch der öffentliche Nahverkehr spielt eine zentrale Rolle, mit Straßenbahn- und Buslinien, die die Allee bedienen. Die Straße hat sich über die Jahre als zentraler Punkt im Alltag der Bewohner etabliert und prägt das Stadtbild maßgeblich. Insgesamt ist die Landsberger Allee nicht nur eine wichtige Verkehrsroute, sondern auch ein Symbol für die Entwicklung der urbanen Infrastruktur in Berlin.
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