Langhansstraße (Berlin)

Langhansstraße (Berlin)
Foto: A.Savin (CC BY-SA 3.0)
Die Langhansstraße ist eine historische Straße im Berliner Ortsteil Weißensee. Sie wurde vor 1874 angelegt und 1878 mit der Traugottstraße und der Otzenstraße vereinigt. Benannt ist sie nach Johann Eduard Langhans, dem Verwalter des Weißenseer Rittergutes. Die Straße spielt eine bedeutende Rolle in der urbanistischen Entwicklung des 19. Jahrhunderts und zeigt wichtige Aspekte der Architektur und Stadtplanung dieser Zeit. Heute dient die Langhansstraße als innerstädtische Wohnstraße mit Kleingewerbe und zeichnet sich durch eine überwiegende Altbausubstanz aus. Sie verbindet die Prenzlauer Promenade mit dem Antonplatz, wird von der Straßenbahn befahren und hat ein mäßiges Verkehrsaufkommen. In den 1920er Jahren wurden hier zahlreiche Häuserzeilen mit erschwinglichem Wohnraum errichtet, während auf der gegenüberliegenden Seite verschiedene Betriebe angesiedelt sind. Die Straße ist Teil des kulturellen Erbes von Weißensee und verdeutlicht die Entwicklung des Stadtteils während der Gründerzeit. Einrichtungen wie das Haus „Langhans“ und die Heinz-Brandt-Schule tragen zur lebendigen Nutzung der Straße bei.
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