Pücklerstraße
Foto: Fridolin freudenfett (Peter Kuley)
(CC BY-SA 3.0)
Die Pücklerstraße erstreckt sich über 1180 Meter und bildet die Grenze zwischen den Berliner Ortsteilen Schmargendorf und Dahlem. Sie wurde 1905 nach dem preußischen Minister Erdmann Graf von Pückler benannt. Der Straßenverlauf entstand im Rahmen der Umnutzung der landwirtschaftlich genutzten Domäne Dahlem, die zu einem Villenviertel umgestaltet wurde.
In der Pücklerstraße befinden sich bedeutende Gebäude einer abwechslungsreichen Geschichte. Hier steht die ehemalige Villa Wurmbach, heute als Dienstwohnung des Bundespräsidenten genutzt. Weitere historische Wohnsitze waren unter anderem die Villa von Rudolf Löb, einem jüdischen Finanzexperten, der 1939 emigrieren musste, sowie die Villa Warrelmann, ein expressionistischer Bau, der heute als Korporationshaus dient.
Die Pücklerstraße spielt eine bedeutende Rolle in der städtebaulichen Entwicklung Berlins und spiegelt die sozialen und politischen Veränderungen der vergangenen Jahrhunderte wider. Sie bleibt ein bemerkenswerter Teil des kulturellen Erbes der Stadt.
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