Richard-Wagner-Platz (Berlin)
Foto: Fridolin freudenfett (Peter Kuley)
(CC BY-SA 3.0)
Der Richard-Wagner-Platz ist ein zentral gelegener Platz im Berliner Ortsteil Charlottenburg, der zur Bezirksregion Charlottenburg-Wilmersdorf gehört. Ursprünglich im Jahr 1824 als Wilhelmplatz benannt, erhielt er 1934 seine heutige Bezeichnung zu Ehren des Komponisten Richard Wagner. Historisch war der Platz vor allem als Marktplatz bekannt, hat sich jedoch in den letzten Jahrzehnten vorwiegend als Verkehrsknotenpunkt etabliert.
Die umliegende Architektur ist ein Spiegelbild der Berliner Stadtgeschichte, mit bemerkenswerten Beispielen aus verschiedenen Epochen. Westlich des Platzes befindet sich das Schloss Charlottenburg, während das Rathaus Charlottenburg, erbaut im Jahr 1905, östlich an der Otto-Suhr-Allee zu finden ist. Über die Jahre wurden die ursprünglichen Gründerzeitbauten aufgrund von Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg durch moderne Neubauten ersetzt, wobei nur wenige originale Strukturen erhalten blieben.
Verkehrstechnisch ist der Richard-Wagner-Platz durch die Kreuzung der Otto-Suhr-Allee und der Winterstein-/Richard-Wagner-Straße geprägt. Eine U-Bahn-Station wurde 1978 eröffnet und ist Teil der Linie U7, was den Platz zu einem wichtigen Knotenpunkt für den öffentlichen Nahverkehr macht.
Insgesamt verkörpert der Richard-Wagner-Platz sowohl kulturelle als auch historische Aspekte der Stadtentwicklung Berlins und bleibt ein markanter urbaner Raum in der lebendigen Metropole.
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