Spandauer Damm

Spandauer Damm
Foto: Norbert Aepli, Switzerland (User:Noebu) (CC BY 2.5)
Der Spandauer Damm ist eine bedeutende Hauptverbindungsstraße in Berlin, die die Ortsteile Charlottenburg und Spandau miteinander verbindet. Die etwa 3,8 Kilometer lange Straße beginnt am Schloss Charlottenburg und endet an der Rominter Allee, wo sie als Charlottenburger Chaussee weitergeführt wird. Historisch nahm der Spandauer Damm eine zentrale Rolle in der Stadtentwicklung ein. Er wurde 1708 auf Wunsch der Charlottenburger Kaufleute von König Friedrich I. favorisiert, und bereits 1718 wurde der Weg durch den Tiergarten für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Die Straße wurde um 1820 als Chaussee zwischen Berlin und Hamburg befestigt. Bevor sie 1950 den Namen „Spandauer Damm“ erhielt, trugen ihre Abschnitte verschiedene Namen, einschließlich der Spandauer Chaussee. Die Bedeutung des Damm zeigt sich auch in der Verkehrsanbindung, die durch die Eröffnung der Ringbahn und die U-Bahn-Linie U2 gestärkt wurde. Aktuell verkehrt auf dem Spandauer Damm die Buslinie M45. Mit seiner urbanen Funktion und den angrenzenden architektonischen Merkmalen bleibt er eine prägende Verkehrsader im Stadtbild Berlins.
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